Oberbilker Schachverein

seit mehr als 50 Jahren im Herzen Düsseldorfs

1. Mannschaft

Nach dem souveränen Austieg in die Verbandsliga sollte der Klassenerhalt in diesem Jahr das Ziel sein.

Verbandsliga - Gruppe 1

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1PSV Duisburg 1**000.0
1Schachfüchse Kempen 1**000.0
1Düsseldorfer SV 1**000.0
1SF Moers 1**000.0
1Ratinger SK 2**000.0
1Oberbilker SV 1**000.0
1SG Solingen 4**000.0
1SV Wermelskirchen 1**000.0
1SC Solingen 28 1**000.0
1SC Kevelaer 1**000.0

Runde 3 am 23.11.2014 um 10:00 Uhr

Br.Rangnr.Oberbilker SV 1 -Rangnr.SF Brett vor'm Kopp Duisburg 1 3,5 : 4,5
11Mühlenhaus, Sven-1Muranyi, Erich½ : ½
22Meyer, Guido-2Potempa, Dieter½ : ½
33Hecker, Andreas-3Grimm, Heiko0 : 1
44Ackermann, Frank-4Junicke, Frank1 : 0
55Gehrmann, Ulrich-5Germann, Norbert½ : ½
66Schillings, Peter-6Modlinski, Tobias½ : ½
77Polinsky, Felix-8Manthei, Michael½ : ½
88Egbers, Stefan-1001Drescher, Günter0 : 1

Spielbericht 23.11.2014

In der 2.Runde der Verbandsklasse siegten wir nach dramatischem Verlauf mit 4,5:3,5 bei den Schachfüchsen Kempen. 

Runde 2 am 26.10.2014 um 10:00 Uhr

Br.Rangnr.Schachfüchse Kempen 1 -Rangnr.Oberbilker SV 1 3,5 : 4,5
11Barz, Göran-1Mühlenhaus, Sven0 : 1
22Heikaus, Frank-Josef-2Meyer, Guido1 : 0
33Theis, Sebastian-3Hecker, Andreas½ : ½
44Swemers, Christian-4Ackermann, Frank0 : 1
55Steingrobe, Udo-5Gehrmann, Ulrich0 : 1
66Gotthardt, Detlef-8Egbers, Stefan½ : ½
77Kasper, Ulli-12Schlüter, Michael1 : 0
88Roosen, Bernd-16Raskin, Valentin½ : ½

Nach entspannter Anreise mit der Bahn begann der Kampf auch schön: Mein Gegner hatte einen Blackout, der ein Figur kostete - 1:0 noch vor 12 Uhr.

Den Ausgleich mußte Michael hinnehmen. Seine beiden Bauernopfer für gewaltigen Entwicklungsvorsprung konnte man noch unterschreiben; dann ging aber noch unfreiwillig eine Qualität flöten und kurz darauf ein dritter Bauer. Kompensation wollte sich nicht einstellen. 1:1

Etwa eine halbe Stunde vor der Zeitkontrolle hatte Andreas keine Wahl, als Remis anzubieten. Zugwiederholung oder Übergang in ein völlig gleiches Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern waren die Alternativen. 1,5:1,5

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber kein gutes Gefühl: Valentin stand auf Verlust, Stefan stand gedrückt, und ob Ulrich sein Endspiel gewinnen würde, war auch noch nicht klar; an den vier hinteren Brettern drohte schlimmstenfalls ein 0,5:3,5, womit wir bestenfalls noch 4:4 spielen würden.

Kurz vor der Zeitkontrolle dann zwei Entscheidungen: Stefan bekam eine Zugwiederholung (schön); Guido verlor im Zeitnotgehacke Material (weniger schön): 2:3

Mittlerweile hatte sich Ulrichs Endspielvorteil verdichtet; Frank hatte ein besseres Endspiel, und Valentin stand immer noch auf Verlust - 4:4 also?

Schließlich glich Ulrich zum 3:3 aus, bei Frank wurden die Vorteilsverwertung jedoch immer schwieriger; die immer knapper werdene Zeit seines Gegners nährte aber weiter die Hoffnung.

Um 5 vor 4 nahte dann die Entscheidung: Valentins Gegner gab aus unerfindlichen Gründen seine Mehrfigur zurück, das Springerendspiel sollte remis sein. Frank stand mittlerweile sogar auf Verlust, doch sein Gegner hatte nur noch Sekunden auf der Uhr.

Valentin gelang es schließlich, selbst auch mit nur noch wenigen Sekunden, den letzten Gegnerischen Bauern zu vernichten - 3,5:3,5.

In Franks Partie war inzwischen die Umwandlung eines Kempener Bauern nicht mehr zu verhindern, allerdings hatte der Thomasstäder gerade noch 4 Sekunden auf der Uhr. Ein paar Schachgebote von Frank ließen auch diese dahinschmelzen - Sieg und 4,5:3,5

Sven Mühlenhaus