Oberbilker Schachverein

seit mehr als 50 Jahren im Herzen Düsseldorfs

3. Mannschaft

Die neugestaltete "Dritte" ist vielleicht für eine Überraschung gut.

2. Bezirksklasse

Pl.Mannschaft12345678Sp.MPBP
1Oberbilker SV 3**5,04,0269.0
2SG Neuss 2**5,03,5268.5
3TuS Düsseldorf-Nord 2**2,04,5236.5
4SF Düsseldorf-Süd 31,0**5,0236.0
5SV Hilden 41,04,0**235.0
6SG Kaarst 32,5**3,0215.5
7SG Kaarst 42,03,0**215.0
8Düsseldorfer SK 71,51,0**202.5

Ode van Hove - Matt oder Turm? - Turm - dann spielte der Stratege aus Kaarst auch nicht weiter - ist genauso schnell. So fünfzehn Minuten dauerte es dann insgesamt.

 

Dann geschah lange Zeit so viel, dass nichts passierte. Außer dem Zusammenbruch einer gewagten Konstruktion aus Schirm, Jacke und Rucksack. Sowie frischer Wind. Fenster wurde geöffnet durch Oberbilk III, Brett 2. So im Wind segelnd, strebte Schrem unwiderstehlich dem Remis zu.

 

Der Dnjpropetrowsker Stratege spielte wie gewohnt bis zum Matt. Er wollte und dann konnte er den König nicht von e1 bewegen. Dann zog er den Roi fast nur noch. Asch 3 betrat er nicht.

 

Danach waren Raffzahn und 'Moi' Luftmann dran.

Raffzahn - auch bewährt - ging an Bauern ran, um sie zu behalten.

Und Luftmann ließ seinen Zaubertricks freien Lauf. Er spielte mit seinem 'das mag ich nicht' nicht immer die erwarteten Züge. Ein wirklicher Spieler für die Galerie.

 

Völlig untypisch spielte der Oberbilker Stratege Meller die längste Partie. Es kann auch eine andere Eröffnung gespielt werden. Dennoch bekommt er es hin, dass die Stellung eine Caro-Kann Struktur bekommt. Geduldige Verteidigung verhilft dem Remisenstrategen zur Punkteteilung.

 

Die Oberbilker hatten keine Sicht zum Fenster.

Fazit - mit Rückenwind geht alles besser.

 Der Anfahrtsweg war klug gewählt. Egal ob mit Rad, Auto 1, Auto 2 in Stereobesetzung, Taxi oder Bus Haan-Solingen. Alles war 'lasta autuno' da.

Insgesamt spielten die Oberbilker sicherer als die old school Teamgruppe von Hilden. In den Eröffnungen erstaunlich, weil bisher verborgen.

Der Riese Kampermann bewies seine Kunst in der illusteren Gesellschaft bei Team III, indem er plötzlich auf kombinieren umschaltete mit einer Schein-Figurengabe. Danach raffte er in echter Raffzahn-Manier alle Bauern, die er kriegen konnte. Nur um nach kurzer Beruhigung die Reine mitten auf dem Brett zu fangen.

Der an sowjetischen Maßstäben gemessene Schrem spielte direkt aktiv, um ein Ungleichgewicht zu erreichen. Lies dafür den Roi in der Mitte und mußte einen heiklen Angriff überstehen. Als der Schaum der Brandung sich verflüssigte, erfreute er sich einer Stellung in seiner Gunst. Damit nicht genug, setzte der Experte selbst einen Hebel an auf den anderen Roi.

Aus dem Labor des Webseiten-Meisters erschien ein wunderbares verwirbeltes Rokoko. Die aus Frankreich entwickelte Kunst 'des Schach'.

Posi-Meller lies es gewohnt ruhig angehen. Und auch er mit einem Eintrag im Hauptbuch der Eröffnungsempirie.

Zum Schluß Super-Sowjet-Friedmann. An dessen Ende die Nachspülbesprechung vorverlegt wurde, während der isolierte d-Bauer der französisch Struktur sich nicht bewegte.

Die spannende Frage der Nachspülbesprechung ist während des Spieles schon halb beantwortet worden. Später dann wurde die Idee von in der Kuchenterrorschlachthalle des mit dem Taxi kommenden Luftmann umgesetzt. Im Park hängen und ... die Kinder vom Spielplatz zuschauen lassen. Der federführende Luftmann ist - vorerst - gegen einen festen Nachspülraum. Nun ist spannend, was nach oder während des nächsten (Heim)Spieles passiert. Auf den hier in diesem Fall in jeder Hinsicht vertrauenswürdigen Luftmann ist Verlass.