Oberbilker Schachverein

seit mehr als 50 Jahren im Herzen Düsseldorfs

Hilden IV - Oberbilk III

 Der Anfahrtsweg war klug gewählt. Egal ob mit Rad, Auto 1, Auto 2 in Stereobesetzung, Taxi oder Bus Haan-Solingen. Alles war 'lasta autuno' da.

Insgesamt spielten die Oberbilker sicherer als die old school Teamgruppe von Hilden. In den Eröffnungen erstaunlich, weil bisher verborgen.

Der Riese Kampermann bewies seine Kunst in der illusteren Gesellschaft bei Team III, indem er plötzlich auf kombinieren umschaltete mit einer Schein-Figurengabe. Danach raffte er in echter Raffzahn-Manier alle Bauern, die er kriegen konnte. Nur um nach kurzer Beruhigung die Reine mitten auf dem Brett zu fangen.

Der an sowjetischen Maßstäben gemessene Schrem spielte direkt aktiv, um ein Ungleichgewicht zu erreichen. Lies dafür den Roi in der Mitte und mußte einen heiklen Angriff überstehen. Als der Schaum der Brandung sich verflüssigte, erfreute er sich einer Stellung in seiner Gunst. Damit nicht genug, setzte der Experte selbst einen Hebel an auf den anderen Roi.

Aus dem Labor des Webseiten-Meisters erschien ein wunderbares verwirbeltes Rokoko. Die aus Frankreich entwickelte Kunst 'des Schach'.

Posi-Meller lies es gewohnt ruhig angehen. Und auch er mit einem Eintrag im Hauptbuch der Eröffnungsempirie.

Zum Schluß Super-Sowjet-Friedmann. An dessen Ende die Nachspülbesprechung vorverlegt wurde, während der isolierte d-Bauer der französisch Struktur sich nicht bewegte.

Die spannende Frage der Nachspülbesprechung ist während des Spieles schon halb beantwortet worden. Später dann wurde die Idee von in der Kuchenterrorschlachthalle des mit dem Taxi kommenden Luftmann umgesetzt. Im Park hängen und ... die Kinder vom Spielplatz zuschauen lassen. Der federführende Luftmann ist - vorerst - gegen einen festen Nachspülraum. Nun ist spannend, was nach oder während des nächsten (Heim)Spieles passiert. Auf den hier in diesem Fall in jeder Hinsicht vertrauenswürdigen Luftmann ist Verlass.