Oberbilker Schachverein

seit mehr als 50 Jahren im Herzen Düsseldorfs

Vereinswettspiel 2018/19 Runde 1

Gertz - Schmid 0-1

Ein kniffliges Bauernendspiel. Davor gab es Positionsspiel im Damenbauernspiel - Sc3 ohne c2-c4.

 

Lekakh - Bauer 1-0

Auch Positionsschach mit Struktur Pirc mit ungewöhnlich offener e-Linie. Weiß mit Mehr-Bauer. Auch hier ein kompliziertes Mittelspiel und Endspiel. Bauer spielte zäh.

 

Frinjari - Tafipolski remis

Frinjari gab eine Figur.im Zentrum für nicht offensichtliches aktives Gegenspiel. Tafipolski gelang es, die Figur bis zum Ende zu behalten. Doch Frinjari hatte die ganze Zeit Druck. Tafipolski gab am Ende die Figur zurück und es wurde taktisch. Der davor sicher stehende weiße König kam unter Mattgefahr. Frinjari nahm die Figur nicht und fand einen Zugang zum schwarzen König - Dauerschach.

 

Klasse Abend. Eine Woche später.

 

Kampermann - Poestges 1-0

ergab ein Damengambit in ganz geradliniger Weise mit Blick auf die unter Spannung stehende c-Linie. In der zweiten Hälfte wurde viel mit den Augen auf die schwarzen Felder geblickt.

Der größte Oberbilker liess seinen quirligen verworrenen Ideen in gewohnter Manier freien Lauf.

 

Hecker - Lehotzky remis

Farbverkehrt. Hecker saß auf der Seite mit den weißen Steinen im Grünfeld-Indisch. Baron von Lehocz hatte sein dickes Buch ausnahmsweise aufgeschlagen. "Grünfeld-Indisch, nicht so viel Empirie zum behalten, das sind nur vier Seiten".

Ein d-Freibauer wurde gut blockiert im Zentrum. Bei massiven Bedrücken plante der Baron ein Damenkarrussell mit Schachgeboten.

 

Schrem - Schlüter 0-1

Ein Damenbauernspiel Db3 - Db6 im Angesicht setzte Schrem in gern gewählter halsbrecherischer Weise zu einem Figurentanz unter die schwarzen Steine. Um mit dem Springer nicht mehr aus dem Wollknäuel heraus zu finden. Vorher genug eingesammelt für den Schimmel lag es am zusammenwirken der schwarzen Steine.